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Ammoniak nimmt Schlüsselrolle ein

 

pathogenese 01Die Pathogenese der hepatischen Enzephalopathie (HE) ist noch nicht eindeutig geklärt. Man geht aber davon aus, dass Ammoniak von zentraler Bedeutung ist. Unter physiologischen Umständen wird Ammoniak primär durch die Harnstoffsynthese in der Leber entgiftet. Bei Leberfunktionsstörungen ist dieser Prozess eingeschränkt; es kommt zu einer Umgehung der Leber, wodurch die extrahepatische Metabolisierung durch Gehirn und Muskulatur an Bedeutung gewinnt. Eine Akkumulation von Ammoniak im Gehirn führt über die Ausbildung eines zytotoxischen Ödems der Hirnzellen zu einem erhöhten intrakraniellen Druck und schließlich zum Hirnödem. Neben Ammoniak können auch oxidativer Stress sowie Neurosteroide und Entzündungsprozesse an der Entstehung einer HE beteiligt sein.

 

 

Die Manifestation einer hepatischen Enzephalopathie wird durch verschiedenste Faktoren begünstigt:

 

  • Gastrointestinale Blutungen
  • Erhöhte Aufnahme von Proteinen mit der Nahrung
  • Infektionen
  • Sepsis
  • Obstipation
  • Exsikkose
  • Sedativa
  • Urämie

 

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