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Was ist eine LHS (Leber-Hirn-Störung)?

 

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Die LHS (Leber-Hirn-Störung) ist eine Störung des Gehirns. Sie entsteht, wenn die Leber nicht mehr richtig arbeitet. In der Fachsprache heißt das "Hepatische Enzephalopathie", abgekürzt HE.

Normalerweise befreit die Leber den Körper von giftigen Stoffen. Sie werden dort abgebaut. Wenn die Leber krank wird, z.B. durch Alkohol, Viren oder zu viele Medikamente, kann sie den Körper nicht mehr richtig entgiften. Wenn sie gar nicht mehr arbeiten kann, spricht man von Leber-Zirrhose.

Bestimmte Bakterien im Darm bilden einen giftigen Stoff: Ammoniak. Das ist ein normaler Vorgang. Bei Gesunden wird es in die Leber transportiert und dort abgebaut. Wenn die Leber das nicht mehr kann, sammelt sich immer mehr Ammoniak im Körper an – auch im Gehirn. Dort schwellen dann bestimmte Zellen an, und das Gehirn kann nicht mehr richtig arbeiten. Eine Leber-Hirn-Störung entsteht.

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