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Wie kann man eine Leber-Hirn-Störung (LHS) behandeln?

 

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Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine LHS zu behandeln. Wichtig ist, das angefallene Ammoniak unschädlich zu machen, da es über die geschädigte Leber nicht mehr ausreichend abgebaut werden kann. Eine Behandlungsmöglichkeit der LHS ist Rifaximin. Hierbei handelt es sich um ein Antibiotikum, das kaum in den Körper aufgenommen wird und somit praktisch nur im Darm wirkt. Hier verringert es die Zahl der Bakterien, die Ammoniak bilden. Dadurch entsteht im Darm weniger schädliches Ammoniak und es wird weniger Ammoniak in den Körper aufgenommen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Behandlung mit L-Ornithin-L-Aspartat. Es hilft dem Körper, Ammoniak in ungiftigen Harnstoff umzuwandeln. Dieser wird dann vom Körper mit dem Urin ausgeschieden, wodurch der Ammoniakgehalt im Körper sinkt.

Auch Lactulose kann helfen. Lactulose ist ein künstlicher Zucker, der die Verdauung anregt. Durch ihn werden verstärkt „gute“ Bakterien im Darm gebildet, und das Darmmilieu (die Lebensbedingungen für die Darmbakterien) wird leicht sauer. Dies führt dazu, dass weniger Ammoniak in den Körper aufgenommen wird. Gleichzeitig verringert Lactulose die Anzahl der ammoniakbildenden Bakterien.

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